Lawinenübung 2015

Um 8 Uhr trafen sich die Bergrettungsmitglieder, -anwärter und Hundeführer im Restaurant Vögeli.

Nach kurzer Begrüssung durch Nöbi teilten wir uns in 2 Gruppen, die jeweils ca. 30 Minuten lang das neue Reccogerät ausprobieren und danach bei der LVS-Suchanlage nochmals ihre Suchkünste auffrischen konnten, für die um 10 Uhr anstehende Lawienenübung.

Nach der Theorie bekamen die beiden Gruppen auf einem Zettel die Einsatzinformationen:
Lawinenabgang vom Hubel Richtung Heita, Koordinaten der alarmierenden Person, kein Flugwetter, alle Bergbahnen defekt und sämtliche motorbetriebenen Transportmittel können nicht eingesetzt werden.

Zuerst wurde auf der Karte geschaut, wo sich die alarmierende Person genau befindet, die Funkkontrolle wurde durchgeführt. Danach machten sich 4 Personen mit ihrem eigenen Material zum Lawinenabgang und fingen mit der Suche an. Die anderen packten den Arztrucksack, Markierungsfahnen, Schaufeln etc. in den Rettungsschlitten und zogen ihn dann zum Unfallort.

In ca. 2 Stunden suchten, gruben transportierten die Bergretter mehrere Überlebende und Tote ab.
Als die Übung abgeschlossen war, machten wir die Schlussbesprechung gerade vor Ort. Nöbi, Heini und Christoph sprachen die Sachen an, die nicht so gut geklappt hatten, hoben aber auch das zahlreiche Erscheinen und den guten und konzentrierten Einsatz aller Beteiligten heraus.

Anschliessend machten wir uns hungrig auf den Weg ins Vögeli zum Mittagessen.

Als Abschluss und Training für die Vereinsskitour spurteten fast alle noch ins Hahnenspiel und genossen eine traumhafte Powderabfahrt.

Danke den Organisatoren und den Figuranten der Übung.

von Andreas Gantner